Beziehungen können förderlich oder hinderlich sein für unsere kreative Entfaltung und unser Wohlbefinden. So, wie wir mit uns umgehen, gehen wir auch mit anderen Menschen um.

Können wir uns selbst mit allen Schwächen und Stärken schätzen, so werden wir auch anderen Menschen mit Wertschätzung begegnen. Doch in dem Maße, in dem wir selbst unzufrieden sind, werden wir auch die Andersartigkeit oder die Verhaltensweisen anderer beanstanden, kontrollieren und mit Energie raubenden Schuldzuweisungen durch das Leben gehen. Damit machen wir uns und anderen Menschen, selbst, wenn wir sie lieben, manchmal das Leben sehr schwer.

Doch Beziehungen sind unser Leben; ob Eltern, Kinder, Partnerschaften, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen, die Beziehung zu uns selbst… Meine Sicht hierzu ist, dass wir in allen Beziehungen unseren Spiegel und unseren Meister finden. Es lohnt sich also immer, darauf zu schauen, welche Themen uns unsere Beziehungen anbieten und welchen Umgang wir damit finden wollen, um unser Leben zu bereichern.

„Auch in der Natur ist alles irgendwie geordnet, wenn auch in verschiedener Weise: Schwimmende und fliegende Tiere und Pflanzen. Und es ist nicht so, dass eines beziehungslos neben dem anderen stünde, sondern überall gibt es Beziehungen. Auf ein Ziel hin ist alles in der Welt gerichtet.“
Aristoteles